Teamplayer gesucht: Engagier Dich!

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Interessierte,

an alle schon einmal einen herzlichen Dank für den Besuch auf dieser Seite und den damit verbundenen Interesse. Der Brander TV - Aachen will sich in der kommenden Zeit neu aufstellen und die Aufgabenverteilung neu strukturieren. Als Vorlage dazu dient das so genannte Ressortprinzip, bei dem die Aufgaben des Vereins auf mehrere Hände und Köpfe verteilt werden soll.

Ob sich jemand eine oder mehrere Aufgaben für sich heraussucht, spielt eine untergeordnete Rolle.
Die unten stehenden Infos sollen einen Überblick über den Prozess und die Aufgaben lieferen.

Wer Interesse hat, eine oder mehrere Aufgaben zu übernehmen und so dem Verein zu helfen, meldet sich bitte bei Matthias Breuer.
Tel. 0241-525906 oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Projekt

Entscheidungs- und Vorbereitungsphase

Vorstandssitzung am 13. 04. 2015
TOP 3: Verschiedenes, Aktuelles • Ein erstes Angebot für eine Geschäftsstelle des Brander TV Aachen sind zwei Räume mit Zugang von der Kirchheidstraße. Die beiden Räume liegen hintereinander und haben eine Gesamtfläche von ca. 24 qm. Die Monatsmiete beträgt 300,- €. Es soll ein Ortstermin vereinbart werden, um sich die Räume anzusehen. • Der Vorstand will prüfen, ob eine Umstrukturierung des Vereins möglich ist. Hierbei wird z. B. an das „Ressortprinzip“ gedacht, dass der TVRoetgen 1894 seit über einem Jahr erfolgreich praktiziert. Bei dieser Organisationsform wird die Geschäftsführung in unterschiedliche Ressorts aufgeteilt. Die Ressorts werden einzelnen Vorstandsmitgliedern zu-gewiesen, die diese selbständig und eigenverantwortlich leiten. Jedes dieser Vorstandsmitglieder arbeitet dann in seinem Verantwortungsbereich mit wei-teren Personen zusammen, die dann wiederum einzelne Unteraufgaben übernehmen. Um eine Entscheidung treffen zu können, will der Vorstand eine Beratung durch den Landessportbund (LSB) (Frau Schulze – Kersting) in Anspruch nehmen. Mit dem LSB soll deshalb ein Termin vereinbart werden. Auch wäre vielleicht ein Treffen mit dem TV Roetgen sinnvoll.

Vorstandssitzung am 08. 06. 2015
TOP 3: Brander TV Aachen – Neustrukturierung, Vereinsberatung LSB • Die Beratung durch den LSB, Frau Schulze – Kersting, findet am 04.07.2015 um 11:00 Uhr statt. TOP 4: Brander TV Aachen - Geschäftsstelle • Ein weiteres Angebot für eine Geschäftsstelle sind vier Räume, Trierer Straße 814. Die Räume haben eine Gesamtfläche von ca. 75 qm. Die Mo-natsmiete beträgt 420,- € zzgl. Nebenkosten von 80,- €. Ein Ortstermin, um sich die Räume anzusehen, ist Donnerstag, 11.06.2015 um 15:00 Uhr.

Der Schriftwechsel als pdf-Datei:
pdf2015_Projektphase-EngagierDich.pdf

Die Entwicklung

Der lange Weg zur Erkenntnis, dass im Brander TV alles anders werden muss!

Mitgliederversammlung 23.03.2009
Noch eins zum Ende: Die Routinearbeit, das Alltagsgeschäft im BTV nimmt zu und frisst die Zeit, die der Vorstand für strategische Überlegungen und Entscheidungen zur Zukunft des Brander Turnver-ein investieren kann (und m. E. auch investieren müsste). Überlegungen, für Archivierungs- und Routinearbeiten externe Mitarbeiter - z. B. Zivildienstleistende, 400,00 € -Kräfte etc. - im Verein zu beschäftigen, werden schon seit Längerem diskutiert. Externe Mitarbeiter können wir jedoch nicht bei uns zu hause beschäftigen, ein kleines Vereinsbüro ist dafür zwingend notwendig. Auch diesen Gedanken an eine kleine, zentral gelegene BTV- Geschäftsstelle (vielleicht im geplanten Bürgerhaus oder an der ebenfalls geplanten neuen Sporthalle am Brander Markt) werden wir weiter diskutieren. Neben den praktischen Überlegungen wird eine solche Umsetzung Geld kosten.

Mitgliederversammlung 17.03.2010
Wir alle im Vorstand haben den Aufwand zur Modernisierung der Satzung wohl stark unterschätzt und sind dabei nur in Teilbereichen weiter-gekommen. Hauptsächlich aber liegt das Dilemma darin, dass die Routinearbeit, das All-tagsgeschäft im BTV zunimmt und die Zeit frisst, die der Vorstand für strate-gische Überlegungen und Entscheidungen zur Zukunft des Brander Turnver-ein investieren kann (und m. E. auch investieren muss). Überlegungen, für Archivierungs- und Routinearbeiten externe Mitarbeiter - z. B. Zivildienstleistende, 400,00 € -Kräfte etc. - im Verein zu beschäftigen, wer-den, wie schon bei der letzten MV angedeutet, seit Längerem diskutiert und immer dann angestellt, wenn uns die Zeit mit dem Alltagsgeschäft wieder zwischen den Fingern zerronnen ist. Externe Mitarbeiter können wir jedoch nicht bei uns zu Hause beschäftigen, ein kleines Vereinsbüro ist dafür zwingend notwendig. Auch diesen Gedanken an eine kleine, zentral gelegene BTV- Geschäftsstel-le werden wir im Auge behalten und die Umsetzung dieser Idee forcieren. Da das Bürgerhaus und die geplante Sporthalle an der Marktschule wohl noch Utopie sind, haben wir Kontakt zur Bezirksverwaltung geknüpft und werden den Antrag stellen, in der Verwaltungsstelle ein Büro anzumieten. Das wäre zentral gelegen und hätte den Vorteil der Nähe zur Verwaltung. Auch die Wiederbelebung der Organe der Vereinsjugend ist davon abhängig, dass geeignete Vereinsmitglieder gefunden werden und auch bereit sind, diese Aufgaben mit Engagement zu erfüllen. Es gibt jedoch immer weniger junge Menschen, die ehrenamtliche Tätigkeiten auf Grund ihrer persönlichen Situation ausführen wollen und vor allem können. Ich möchte hier nur einige Gründe wie Ausbildung, Studium, Beruf, Ortsungebundenheit etc. nennen.

Mitgliederversammlung 29.03.2011 und 22.03.2012
Zur Organisation und Strukturierung gehört im Wesentlichen nach der hoffentlich heute vollendeten Modernisierung unserer Satzung, die Installati-on von Arbeitsausschüssen, das Verfassen unterschiedlichster Vereinsord-nungen und der Wiederaufbau bzw. die Wiederbelebung der Vereinsorgane unserer Jugend wie Jugendordnung, Jugendversammlung und Jugendausschuss. Ich sage es eigentlich in jeder Mitgliederversammlung. Hauptsächlich liegt das Dilemma darin, dass die Routinearbeit, das Alltagsgeschäft im BTV zu-nimmt und die Zeit frisst, die der Vorstand für strategische Überlegungen und Entscheidungen zur Zukunft des Brander Turnverein investieren kann (und m. E. auch investieren muss). Aber wir haben uns an bestimmte Prioritäten zu halten. Das Wichtigste ist ja auch immer noch, dass der Sportbetrieb reibungslos funktioniert und unsere Mitglieder bei der Stange bleiben.

Mitgliederversammlung 07.05.2013
Jetzt wieder zur Vorstandsarbeit. Auf der Basis der neuen Satzung hat sich der Vorstand im Jahr 2012 wieder schwerpunktmäßig, wie soll es auch anders sein, mit der Organisation und Strukturierung unseres Vereines, mit der Darstellung unseres Vereins in der Öffentlichkeit und hier insbesondere mit der Aufarbeitung unsere BTV- Homepage befasst. Die Homepage ist, wie sie wissen, im März 2013 online gegangen. Es läuft noch nicht alles rund, aber es wird immer besser. Ich will jetzt nicht schon wieder über die Zunahme der Routinearbeit im Alltagsgeschäft jammern, das habe ich in den vergangenen Jahren schon zur Genüge getan. Aber erwähnt werden muss es doch!

Mitgliederversammlung 18.03.2014
Was immer noch im Argen liegt, ist die Besetzung der Gremien neben dem Vorstand. Es ist uns bisher nicht gelungen, Ältestenrat, Bei-rat und Jugendausschuss personell und langfristig so zu besetzen, dass sie arbeiten können. Die Probleme sind seit Jahren bekannt und schon mehrfach angesprochen worden. Aber was bisher nicht bedacht worden ist, dass auch die Vorstandsar-beit mittelfristig zum Problem wird. Wir sind alle nicht unantastbar und gegen Krankheit gefeit. Jeder von uns kann von einem auf den anderen Tag ausfallen und eine Lücke hinterlassen, die so schnell nicht ge-schlossen werden kann. 50% der jetzigen Vorstandsmitglieder sind 70 J. und älter und auch hier bahnt sich mittelfristig ein Nachfolgeproblem an. Der jetzige Vorstand müsste sich nicht nur intensiv um Ältestenrat, Bei-rat und Jugendausschuss, sondern vor allem auch um die Vorstands-nachfolge kümmern. Da ticken, wenn ich das mal so überspitzt formulieren darf, Zeitbomben, die den Brander Turnverein ganz schnell in eine ernste Schieflage brin-gen könnten, und die Hauptaufgabe des jetzigen Vorstandes ist es, die-se Nachfolgeprobleme so schnell wie möglich zu lösen. Wie in jedem Jahr seit meiner notlagebedingten Übernahme des Vereins-Vorsitzes im Jahr 2007 (damals gab es ja nur noch einen Rumpfvorstand) wiederhole ich gebetsmühlenartig, das unser Dilemma.

Wir brauchen deshalb zusätzliche, engagierte Mitstreiter, ehrenamtlich oder als bezahlte Kräfte, die mit uns die Zukunft unseres Brander TV planen und gestalten. Das liegt mir am Herzen und das gebe ich den anwesenden Mitgliedern mit auf den Weg. Jeder Einzelne sollte sich die Frage stellen, ob und an welcher Stelle er sich für unseren Verein ein-setzen kann. So, genug gejammert!

22.11.2014 Übungsleitertreffen
Wir haben, was an der Einladung schon erkennbar, den Ablauf der Veranstaltung in diesem Jahr etwas geändert. Wir wollen, bevor wir uns ins kulinarische Vergnügen stürzen, nochmals auf die Personalprobleme un-serer Vereinsorgane und sonstige anstehende Änderungen hinweisen und generell auf das „Ehrenamt“ eingehen. Wer auf unserer letzten Mitgliederversammlung war, kann sich sicher noch daran erinnern, dass ich schon im Frühjahr auf die Probleme bei Vorstand, Beirat, Ältestenrat und Jugendvertretung hingewiesen habe. Sicher kann man auch Teile unseres Übungsbetriebes und damit Teile unseres Übungs-leiter- Teams mit in diese Problemliste aufnehmen. Wenn es dazu keine Fragen gibt, möchte ich das jetzt beispielhaft am Ältes-tenrat und am Vorstand kurz erläutern. Die Mitglieder des Ältestenrates haben u. a. die Aufgabe, den Geburtstagsju-bilaren ab dem 70- ten Geburtstag eine Glückwunschkarte zuzuschicken. Ab dem 75- ten Geburtstag wird bei einem Besuch der Jubilare (wenn ge-wünscht und vereinbart) ein Weinpräsent mit Glückwunschkarte überreicht. Es waren im Jahr 2013 42 Geburtstagsjubilare, im Jahr 2014 immerhin noch 29 Geburtstagsjubilare. Nach dem Tod von Katharina Hick im Jahr 2013 und dem Tod von Robert Messen Anfang diesen Jahres- beide Mitglieder des Ältestenrates- ist es uns nur mit größten Mühen gelungen, diese traditionelle, soziale Leistung beizu-behalten und fortzuführen. Beim Vorstand haben wir folgende Situation: Unser Schatzmeister Reinhold Scherer und der Vorstand Breitensport/Turnen Reinhard Kalies sind bereits mehr als 30 Jahre im Vorstandsamt und 4 der 8 Vorstandsmitglieder sind 72 Jahre und älter. Sicher könnt Ihr alle nachvollziehen, dass man nach einer so langen Zeit ver-antwortlicher Vorstandsarbeit oder ab einem bestimmten Alter etwas zurück-stecken, sich etwas zurücknehmen möchte. Man will gar nicht darüber nach-denken, dass wie beim Ältestenrat Krankheit oder Schlimmeres uns das Ge-setz des Handelns aus der Hand nehmen. Das beispielhaft zur Situation in unserem Verein. Aber wir sind ja nicht die Einzigen, die Probleme mit der Nachfolge im Ehrenamt haben. Deswegen noch ein paar allgemeine Worte zum Ehrenamt. Das Ehrenamt hat sich verändert. Wechselnde Bereiche, projektbezogenes und kurzfristiges Engagement liegen im Trend. Alles freiwillig, ohne Geld und meistens mit viel Spaß. Doch ein langfristiges, gar lebenslanges Engagement im gleichen Verein ist out. Laut dem aktuellen Report „Sportvereine in Deutschland“ fühlt sich mittlerwei-le jeder dritte der 91.000 deutschen Sportvereine wegen der „Probleme der Gewinnung und Bindung ehrenamtlicher Funktionsträger in seiner Existenz bedroht“. Mehr als 60 % der Vereine geben an, keine Nachfolger für ehrenamtliche Posten zu finden, mehr als 40 % der Clubs beklagen Probleme bei der Rek-rutierung ehrenamtlicher Trainer oder Übungsleiter. Die Ursachen sind vielfältig, es ginge hier zu weit, diese Probleme im Detail zu erläutern, aber der Trend zum Negativen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. (aus - Sportvereine – Sterben auf Raten – Der Spiegel 1/2013)

Vorstandssitzung am 02.03.2015
TOP 3: Ehrenamt (allgemein, Vorstand, Jugend, Sonstiges) • Seit über einem Jahr praktiziert der TV Roetgen 1894 das sogenannte Res-sortprinzip im Verein. Der Verein hofft auf diese Weise sein Personalproblem zu lösen. Hierzu hat der Landessportbund (LSB) NRW die Information „Fit in die Zukunft mit modernen Strukturen“ herausgegeben. Dieses Modell Ressortprinzip soll auf der ersten Sitzung des Vorstands nach der MV behandelt werden. Gegebenenfalls soll Frau Schulze – Kersting vom LSB zu einem Beratungs-gespräch gebeten werden.

Mitgliederversammlung 25.03.2015
Wenn man nur die sportliche Bilanz zieht, dann ist der Brander Turnverein 1883 Aachen e. V. ganz sicher ein erfolgreicher Sportverein und man müsste sich um ihn keine Sorgen machen. Aber es ist anders. Die Probleme sind seit Jahren bekannt und schon mehrfach angespro-chen worden. Das Risiko wächst, dass unser Verein mit z. Z. ca. 1.340 Mitgliedern in der jetzt praktizierten, allein nur ehrenamtlichen Form nicht mehr lange ordnungsgemäß geführt werden kann. Eines der Hauptprobleme ist, Nachfolger im Vorstand zu finden und die Gre-mien neben dem Vorstand personell zu besetzen. Es ist uns bisher nicht ge-lungen, ehrenamtliche Nachfolger für die Vorstandskollegen, die alters- und amtszeitbedingt ausscheiden möchten, zu finden. Auch bei Ältestenrat, Beirat und Jugendausschuss ist es nicht gelungen, diese Ausschüsse personell und langfristig so zu besetzen, dass sie arbeiten können. Ich möchte kurz am Ältestenrat und seinen gewachsenen, traditionellen Aufgaben einmal genauer erläutern:

Wenn sich im Ältestenrat nichts verbessert, müs-sen wir in Zukunft auf die Besuche der Geburtstagsjubilare verzichten. Was das aber bedeutet, wenn man diese Konsequenzen auf die ehrenamtli-che Vorstandsarbeit überträgt, will ich mir gar nicht vorstellen. Beim Vorstand kann man nicht einfach etwas streichen oder weglassen!!! Wir konnten bisher trotz unserer bei verschiedenen Gelegenheiten, ich gebe zu, recht allgemein formulierten Appellen an die Mitglieder nur ganz be-scheidene Erfolge erzielen. Für den Ältestenrat konnten wir Antje Röhrs und Gisela Pöthen, und als Nachfolger für Benno Küpper Klaus Ciupka als Gerätewart gewinnen. Mög-lich ist auch, dass sich in diesem Jahr in der Jugendarbeit wieder etwas tut. Aber das sind nur Tropfen auf dem heißen Stein, das wird das Ruder beim Brander TV nicht herum reißen. Wir weisen schon seit mehreren Jahren darauf hin, dass die Routinearbeit.

Die Arbeit hat sich in den letzten Jahren sehr verändert, der Aufwand ist stark gestiegen. Ich nenne hier nur einige Themen wie Bildungs- und Teil-habegesetz, Jugendschutzgesetz, die offene Ganztagsschule mit einer Viel-zahl von Problemen für Sportvereine, das SEPA-Verfahren und viele andere Aufgaben mehr, die zum starken Anstieg des Arbeitsaufwandes beigetragen haben. Die Arbeit mit den neuen Informationstechniken ist schneller und direkter geworden. Hunderte Emails kommen intern und extern an und müssen bear-beitet und beantwortet werden. Tel. Anfragen und Auskünfte zu Verein und Sportbetrieb haben ebenfalls stark zugenommen. Ich könnte Euch zu diesem Thema noch stundenlang etwas erzählen, doch das bringt uns jetzt nicht mehr weiter und würde den Rahmen unserer Mit-gliederversammlung sicher sprengen. Die Zeit haben wir nicht. Kurz und gut. Ich habe nicht geglaubt, dass es in einem so mitgliederstar-ken Verein so schwer ist, „Ehrenamtler“ für Vereinsarbeit und Vorstand zu finden und gebe zu, dass ich über unseren bisherigen Misserfolg schon etwas irritiert bin. Da war der Wunsch wohl mehr der Vater des Gedankens. Ich hätte es besser wissen müssen. Der letzte Wechsel von Vorstandsäm-tern war auch vor meinen persönlichen Katastrophenjahren 2006/2007 schon ziemlich holprig, wenn man das so sagen darf. Ich hätte bei nüchterner Betrachtung die Gefahren erkennen müssen. Wenn wir das Problem nicht unterschätzt hätten, wäre vor Jahren nicht nur die Satzung vereinfacht, sondern auch gleich mit einer behutsamen Umorga-nisation unseres BTV begonnen worden. Aber wie das manchmal so ist, steht man sich selber im Wege und erkennt zu spät, dass das eigene ehrenamtli-che Engagement nicht der gesellschaftlicher Standard ist, d. h. nicht mit dem vergleichbar ist, was die Mehrzahl der Menschen ehrenamtlich zu geben be-reit ist. Da wohl das allein ehrenamtliche Engagement nicht mehr ausreicht, um un-seren Verein zu führen, bleibt für uns nur die Alternative, neben den ehren-amtlichen auch bezahlte Kräfte einzusetzen bzw. Leistungen auch gegen Be-zahlung auszugliedern. Wir reden schon seit Jahren über die Einrichtung einer BTV-Geschäftsstel- le bzw. eines Vereinsbüros. Wir haben die Realisierung dieses Projektes bis-her aus finanziellen Erwägungen vor uns hergeschoben und haben nach möglichst preiswerten Lösungen gesucht. Wir waren mehrheitlich der Mei-nung, dass das Geld, was so ein zentrales Vereinsbüro kostet, besser in den Sportbetrieb investiert wird. Mittlerweile sind wir der Auffassung, dass wir diesen zentralen Dreh- und Angelpunkt dringend brauchen, um uns von vielen Routinearbeiten zu ent-lasten. Wir werden die begonnene Suche nach geeigneten Räumen für unser Vereinsbüro verstärken und haben hierzu Kontakt zur Interessengemeinschaft Brander Handel, Handwerk und Gewerbe e. V. aufgenommen. Für Miete + Nebenkosten, Infrastruktur und personelle Besetzung kal-kulieren wir mit geschätzten Mehrkosten zwischen 12.000 und 15.000 € pro Jahr. Neben der geplanten Einrichtung eines zentralen Vereinsbüros, wie immer das auch beschaffen sein mag, werden wir in diesem Jahr den Versuch starten, eine Umstrukturierung der Vereinsführung durchzuführen. Ziel ist es, die Entscheidungsgremien in kleinere, überschaubare und vor allem selbststän-dig arbeitende, eigenverantwortliche Einheiten zu überführen. Ein Sportverein ganz in unserer Nähe hat das wohl in den vergangenen Jah-ren mit Erfolg realisiert. Wir werden für dieses geplante Projekt, wie bei der Neufassung der Satzung im Jahre 2010, die Beratungshilfe des Landessportbundes in Anspruch neh-men. Was dringend nötig ist, wissen wir ja schon länger. Trotzdem noch einmal der Appell an Euch, bei der Vereinsarbeit kräftig mitzumischen. Wir hoffen, dass wir mit vereinten Kräften die Kurve wieder kriegen. Ob uns das in der Kürze der Zeit und unter den jetzigen Rahmenbedingungen gelingt, steht nicht fest. Ohne Eure Hilfe wird es aber ganz sicher nicht funktionieren!

Das Anschreiben

Der Flyer

Das Organigramm

Die Aufgaben: Vereinsverwaltung

Die Aufgaben: Finanzen und Mitglieder

Die Aufgaben: Sportbereiche

Die Aufgaben: Öffentlichkeitsarbeit

Die Aufgaben: Sponsoring und Marketing