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Berichte

Tour der Mittwochsmänner 12. / 13. Juni 2010

Um 7:00 Uhr traf sich unsere 21 Mann starke Truppe am Bürgermeisteramt. Entgegen der Wettervorhersage mussten wir unser Gepäck bei Nieselregen verladen. Jetzt konnte es losgehen. Das „NAVI “ führte uns quer durch die Eifel in Richtung Manderscheid. Unterwegs ließen uns heftiger Regen und dichter Nebel nichts Gutes erahnen. Kurz vor dem Ziel klarte der Himmel jedoch zunehmend auf. Gegen 9:30 Uhr waren die Wanderschuhe geschnürt und vor uns lagen 26 Km über den Lieserpfad bis nach Wittlich. Die abwechslungsreiche Wanderstrecke führte uns immer entlang der Lieser. Bei den wechselnden Auf- und Abstiegen war Kondition angesagt. Das Wetter wurde nun ständig besser und so konnten wir bald die Sonne genießen. Nach 12 Km verließen einige, wie vorher abgesprochen, die Wandergruppe. Sie fuhren mit dem Bus zurück nach Manderscheid und übernahmen dort wieder unsere Fahrzeuge. In dieser Zeit wanderte die Gruppe 6,5 Km weiter der Lieser entlang zur „Alten Pleiner Mühle“. Hier trafen bald darauf auch die fünf „Mannen“ mit den Fahrzeugen ein. Wieder komplett erfrischte sich der eine bei einem Bier, der andere bei Kaffee und Kuchen. Einige probierten die angepriesene Hausspezialität, ein Zwischending bestehend aus Kartoffel- u. Reibekuchen. Gestärkt machte sich der harte Kern an die letzten gut 7 Km nach Wittlich, die anderen nutzten die vorhandene Fahrgelegenheit zum Hotel. Die Wanderer wurden auf der letzten Etappe noch einmal vom Regen erwischt, so dass sie halb nass, halb trocken den „Wittlicher Hof “ erreichten. Gegen 19:00 Uhr trafen wir uns in alter Frische im Bistro, anschließend im Restaurant zum Abendessen. Danach wurde in geselliger Runde der Nachdurst gelöscht und auf Bildschirm oder Leinwand das WM-Spiel England gegen die USA verfolgt. Allmählich breitete sich eine zufriedene Müdigkeit aus und ein letzter Absacker ließ einen schönen Tag ausklingen.

Am nächsten Morgen weckten und grüßten uns Glockengeläut und Sonnenschein. Nach reichhaltigem Frühstück nahmen wir unsere bestellten Lunchpakete entgegen und fuhren in Richtung Schalkenmehren zu den drei Maaren. Unsere Wanderung startete bei strahlend blauen Himmel und daran sollte sich den ganzen Tag auch nichts ändern. Als Einstieg wählten wir den Höhenweg mit herrlicher Aussicht auf das Schalkenmehrener Maar. Als dieses fast umrundet war, öffnete sich der Ausblick auf das Weinfelder Maar (Totenmaar). Vorbei an der Kapelle ging es steil hoch. Oben angekommen genossen wir bei einer Trinkpause eine tolle Weitsicht über die Südeifel. Jetzt peilten wir den Dronketurm an. Diesen konnte man besteigen und so ließ sich das dritte, das Gemünder Maar, ausmachen. Nach Abstieg zu diesem Maar wurde es Zeit für die Mittagspause. Gut gestärkt führte die Wanderstrecke nun durch schattigen Wald. An einigen Stellen versperrten umgefallene Bäume den Weg. Etwas abenteuerlich suchten wir im Unterholz diese Hindernisse zu umgehen. Nach einem letzten steilen Anstieg bot sich uns nochmals ein grandioser Ausblick auf die beiden ersten Maare. Jetzt ging es nur noch leicht bergab und wir erreichten das „Haus am Maar“. Eine große Terrasse lud bei Kaffee oder Bier zu einem gemütlichen Abschluss ein. Gegen 15:30 Uhr starteten wir zur Heimreise. Da wir das „autofreie Ahrtal“ umfahren mussten, kamen die Fahrzeuge etwas verspätet aber sicher in Brand an.
Rückschauend ein tolles Wochenende, das Wetter spielte mit, unser Hotel war gut und die Stimmung in der Truppe sehr harmonisch, nicht zuletzt, weil jeder seinen Anforderungen entsprechend wandern konnte.
Mit einem Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieser Tour beigetragen haben verbleibt mit sportlichen Grüssen
Hugo

Wandertour der Mittwochs-Männer am Rheinsteig

Fotoseite>>

1.Tag
Am Samstag, den 27.Juni 2009 trafen sich die „Alten Jungs“ zeitig um 7:00 Uhr
am Bürgermeisteramt. Das Gepäck war schnell verladen, einige Fotos der Gruppe aufgenommen und schon brausten zwei Kleinbusse Richtung Koblenz. Bei gutem Wetter und bester Stimmung startete die Wanderung schon kurz nach 9:00 Uhr unterhalb der Festung Ehrenbreitstein. Zunächst am Rhein entlang, dann nach einer Anhöhe Richtung Lahnstein. Die letzten 4-5 Km führten uns durch die wilde Ruppertsklamm. Hiernach zwang uns ein heftiger Regenschauer zu einer nicht eingeplanten Pause. Halb nass, halb trocken kehrten wir zum Abschluss der Wanderung in das historische „Wirtshaus an der Lahn“ ein. Als der größte Durst gelöscht war, bezogen wir unser Quartier im Best-Western-Hotel mit herrlichem Blick über das Rheintal. Nach einem Stündchen zum relaxen hießen uns am frühen Abend die Maximilians-Brauwiesen herzlich willkommen. Die Gasthausbrauerei in Lahnstein, direkt am Rhein gelegen und mit einem riesigen Biergarten, vermittelte uns ein wenig Oktoberfeststimmung. Im Nu war auf dem Tisch ein Bierfass installiert und uns wurde ein deftig kräftiges Essen serviert. Wieder im Hotel angekommen, reichte die Zeit gerade mal für einen kleinen Absacker, mussten wir doch am nächsten Morgen wieder frisch und fit antreten.
2.Tag
Gut gestärkt, nach reichhaltigem Frühstück fuhren wir zunächst ca. 30 Km zum Wanderstartpunkt St.-Goarshausen. Als der Tagesproviant abgeholt und gepackt war, führte uns der Weg vorbei an Burg Katz steil hoch auf den Höhenweg nach Kaub. Das Wetter meinte es besonders gut mit uns und so konnten wir, vorbei an der Loreley, immer wieder die herrlichen Ausblicke auf den Rhein genießen. Am Nachmittag erreichten wir auf unserer Strecke das Landgasthaus Blücher in Dorscheid. Kaffee, Kuchen und anderes aus der Speisekarte ließen uns länger als geplant auf sonniger Terrasse verweilen, und so beschlossen wir, die Wanderung hier nach 17 Km zu beenden.
Nach gut zwei Stunden Rückfahrt atmeten wir um ca. 21:00 Uhr wieder Heimatluft.
Hugo

Fahrradtouren der Mittwochs-Männer in den Sommerferien 2009

An den letzten Trainingsabenden vor den Sommerferien wurde besprochen, dass wir innerhalb der Ferien, wenn die Turnhalle geschlossen ist, mittwochs abends statt des Trainings eine Fahrradtour machen.

Als Startzeit wurde jeweils 19:30 Uhr am Brander Stier vereinbart. Da die Gruppe aus unterschiedlich trainierten Fahrradfahrern bestand, wurde nach dem Motto „gemeinsam losfahren - gemeinsam ankommen“ gefahren.

Unsere Touren führten jeweils über Strecken zwischen 20 und 35 km.

- Da es am ersten vereinbarten Mittwoch gewitterte, wurde diese Tour abgesagt. Trotzdem fanden sich 3 Mutige am Stier ein, um zu fahren. Weit sind sie nicht gekommen und da es immer wieder stark gewitterte, wurde die Tour nach ca. 1 Stunde abgebrochen.
- Die 2. Tour führte uns von Brand über Lichtenbusch nach Begien, durch Eynatten und Raeren zurück nach Brand.
- Eine weitere Tour unternahmen wir in Richtung Voreifel.
- An dem Mittwoch, an dem über Brand das starke Unwetter mit Hagel zog, hatten wir gerade von Verlautenheide zurück kommend, den Brander Bahnhof erreicht, als es mit dem Unwetter losging.
- Auf Vorschlag von Manfred testeten wir die Anstiege und Abfahrten im Aachener Wald. Diese Steigungen waren für einige Sportkameraden eine echte Herausforderung.
- Die letzte, wiederum wegen Schlechtwetters verkürzte Tour, ging durch den Würselener Wald und dann auf schnellstem Weg zurück nach Brand.

An den Fahrten nahmen immer zwischen 6 und 14 Sportkameraden teil. Da es allen viel Spaß gemacht hat, werden wir diese sportliche Betätigung in den kommenden Sommerferien wohl wiederholen.

Albert Braun



Tour de Dinant der Gruppe Gymnastik/Fitness
& Spiel/Mittwochs-Männer vom 02.06. bis 03.06.2007

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Am 02.06.2007 trafen sich 19 mutige Männer im Morgennebel am Feuerwehrhaus in Brand zur Tour de Dinant. Nach knapp zweistündiger Fahrt durch dichten Nebel kamen wir an unserem Startpunkt für die 21 km lange Wanderung in Falmignoul an. Vorbei an einer kleinen Kapelle ging der Weg am Wald entlang bis zu unserem ersten Aussichtspunkt. Einen herrlichen Blick auf das Maas-Tal mit den markanten Kletterfelsen von Freyr konnten wir von hier oben einfangen. Weiter führte der Weg durch einen uralten Mäander der Maas mit „Strudeltöpfen“ und Höhlen. An einem wunderschönen Rastplatz umgeben von belgischen muskulösen Kühen machten wir unsere erste Pause. Jeder versorgte sich aus seinem Rucksack. Nach dem Frühstück erhielten wir einen Schluck Zaubertrank (Kräuterlikör) von unserem Vorturner Gereon, damit wir die lange Wanderung überstehen. So gestärkt wanderten wir ins Tal der Lesse hinab. Da es einige Tage vorher ausgiebig geregnet hatte, führte die Lesse Hochwasser und die Wege waren sehr rutschig und schlammig. Dank unserem festen Schuhwerk hatte keiner Probleme bei den harten Anforderungen über steile Geröllwege oder an rutschigen Abhängen. Es ging durch dichte Wälder vorbei an seltenen Pflanzen und Bäumen behangen mit langen Lianen. Vereinzelt sahen wir auch verlassene Gebäude. Einen grandiosen Anblick bot Schloss Walzin auf einem senkrecht aus dem Fluss aufsteigenden Felsen. Hier nahmen wir auch ein Hindernis im Wasser in Augenschein, dass wir am nächsten Tag passieren mussten. Unser Weg führte uns mehrmals über Eisenbahnbrücken. Genau in dem Moment, als wir eine der Brücken überquerten, rauschte ein Zug vorbei. Hupend und mit lautem Getöse fuhr er in einen langen Tunnel hinein und verschwand.

Unsere wohlverdiente Mittagspause machten wir auf einem historischen Hügel im Naturpark von Furfooz. In einer Ausgrabungsstätte, wo noch Mauerreste von Häusern, Türmen und Badetempeln aus der Römerzeit und dem Mittelalter standen, genossen wir die warmen Sonnenstrahlen und den herrlichen Ausblick auf die Lesse. An diesem Samstag war das Paddeln auf dem Fluss verboten, da neue Fische eingesetzt wurden. Dadurch herrschte eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Ruhe in dem engen Tal. Vorbei an tiefen Schluchten und Höhlen, die wir ausgiebig mit unseren Taschenlampen erkundeten, kamen wir wieder am Ufer der Lesse aus. Ein letzter Anstieg auf die Hochfläche erlaubte weite Blicke über die von Maas und Lesse zerfurchte Landschaft und brachte uns schließlich zu unseren Fahrzeugen zurück. Wir fuhren nach Dinant hinein und bezogen unser Quartier im Ibis-Hotel unmittelbar am Ufer der Maas. Gut dass sich Gereon und Gabriel, er spricht fließend französisch, noch rechtzeitig zum benachbarten Restaurant begaben um sich zu erkundigen, ob die vorbestellten Menüs wie geplant eingenommen werden konnten. Es stellte sich heraus, dass unsere Mail mit den Essenswünschen zwar eingegangen war, aber leider ohne Angabe von Tag und Uhrzeit für den gewünschten Abend. Durch einige Telefonate konnte das Personal noch aufgestockt werden und wir erhielten pünktlich unser leckeres Essen. Anschließend machten wir noch einen Bummel entlang der Maas ins Zentrum. Beeindruckend sind vor allem die ganz nahe an den Felsen gebaute Kirche und die alles überragende Zitadelle. Ein Denkmal für Adolphe Sax, den Erfinder des Saxophons, ein Saxophonbrunnen und der Weihnachtsbeleuchtung ähnliche Lichter in Form des Saxophons prägen außerdem das Stadtbild.

Am Sonntag fand für die 17 mutigsten von uns eine lange Paddeltour auf der Lesse statt. Jeder erhielt einen wasserdichten Eimer mit Deckel für seine Wertgegenstände oder Süßigkeiten. So ausgestattet und in Wassersport tauglicher Kleidung fuhren wir zunächst gemeinsam mit vielen anderen mit dem Zug zum Ausgangspunkt in Houyet. Wir bestiegen Einer- oder Zweierkajaks und paddelten los. Gleichzeitig starteten noch viele andere Gruppen an unterschiedlichen Stellen und so war in kurzer Zeit die Lesse voller bunter Boote. Die Stimmung war prächtig und schon bald gingen die ersten mit ihrem Kajak unter, andere wurden von fremden Frauen mit dem Paddel geschlagen. Gegen Mittag kehrten wir auf einem Campingplatz ein. Dort erhielten wir frisches Leffe vom Fass und belgische Fritten mit Spezialsauce. Hinterher war es nicht ganz einfach sein Boot wiederzufinden, da diese Stelle von vielen angesteuert wurde und die Boote zum Teil übereinander „geparkt“ wurden. An den gefährlichsten Stellen des Flusses, wie den Stauwehren von Walzin oder Pont-à-Lesse, standen die Zuschauer am Rand und fotografierten oder lachten über uns, nachdem sie zuvor selber die Tücken des Wassers erlebt hatten. Keiner blieb hier trocken. Sobald ein Boot das Ufer erreicht hatte, stiegen die Fahrer aus und kippten das Boot um, damit das Wasser wieder rauslaufen konnte. Gegen 17 Uhr erreichten wir unsere Fahrzeuge am Endpunkt in Anseremme, wo wir uns endlich wieder trockene Sachen anzogen. Zum krönenden Abschluss der gelungenen Lessetour und der schönen Wanderung tranken wir noch ein Leffebier auf Kosten von Matthias Breuer, der uns anders als geplant, an diesem Wochenende nicht begleiten konnte.

Gereon und Günter



Männertour 2006 ins Sauerland
Aufgrund spärlicher Trainingsbeteiligung im Frühjahr und der sportlichen Ereignisse in diesem Jahr gestalteten sich die Terminvereinbarungen für unsere jährliche Tour besonders schwierig. Kaum überraschend war denn auch, dass die sonst von der Pfarre gemieteten Busse am Termin nicht zur Verfügung standen. Mangels anderer Vorschläge und trotz nicht gerade guter Erfahrungen im letzten Urlaub was das Wetter angeht, wurde der Biggesee als Ziel auserkoren. Sauerländer selbst sind zwar von der Schönheit der Landschaft überzeugt, aber sie meinen, man müsste gegen den Regen ein Dach darüber bauen.

Das Sauerland hat viele Eigenarten. So kann man kaum ein Quartier für 18 Personen am Biggesee finden. Viel schwieriger ist es aber, dann auch noch 18 Fahrräder zu mieten. Aber Dank Teamwork konnten wir alles regeln und dann sah das Programm folgendermaßen aus:

Am 25.8. holten Matthias und ich um 18.00 Uhr zwei gemietete Autos beim Aachener Flitzer ab. Wir übernahmen auch den Fahrdienst am Samstag.

Zum Treffen am nächsten Morgen um 7.00 Uhr an der Bezirksvertretung in Brand waren alle pünktlich. Nach dem Verladen des Gepäcks fuhren wir nach Olpe. Wegen einer Vollsperrung der Autobahn an diesem Wochenende mussten wir ein Stück durch Köln fahren, wofür Albert den Lotsendienst übernahm. Er hatte auch im Verlauf einer seiner beruflichen Reisen das von mir gebuchte Quartier in Augenschein genommen und die geplante Fahrradroute getestet.

Nach vielen Fehlversuchen, trotz der Hilfe des Hotelwirtes, war es irgendwann Reinhold gelungen, bei einem ortsansässigen Fahrradhändler 18 Räder zu bestellen, die wir um 9.00 Uhr übernehmen konnten. Die Räder waren nicht einheitlich aber wie versprochen in technisch einwandfreiem Zustand. Ehe es los ging, mussten nur noch einige Anpassungen vorgenommen werden. Da galt es, Lenker und Sättel zu verstellen, Gepäckträger zu richten oder Fahrradschlösser und Werkzeug mitzunehmen. Letzteres haben wir aber nicht gebraucht.

Von Olpe aus starteten wir unsere Fahrradtour rund um den Biggesee. Weitere Korrekturen an den Rädern und erste Steigungen ließen uns nicht so recht vorankommen. Allmählich war dann auch Zeit für eine Mittagspause in der Sonne. Nach deren Ende war unser Verein kurzzeitig führungslos, da Vorsitzender Gabriel und sein Vertreter Matthias den Anschluss verpasst hatten und zunächst nicht wiederzufinden waren. Aber viele Wege führen nach Attendorn und so waren wir wieder vollzählig, als wir die Attahöhle mit ihren beeindruckenden Tropfsteinen besuchten. Danach lechzten einige so nach Kuchen, Kaffee, Eis und Bier, dass sie das angrenzende Café stürmten und ich den Zeitplan gänzlich zerrinnen sah, da noch nicht die Hälfte der Strecke geschafft und eine weitere Einkehr geplant war. Ein Hinweis darauf weckte dann allgemein den sportliche Ehrgeiz. Der Anstieg bis auf den Staudamm war zügig, wenn auch nicht immer im Sattel, geschafft.

Ein lohnenswerter Abstecher führte uns entlang des Liestersees bis zur Gaststätte „Kalberschnacke“, in der Radfahrer herzlich willkommen sind, was wir auch testeten. Wieder entlang des Liestersees ging es zum Biggesee, wo uns die Route zurück nach Olpe führte. Bis zum Fahrradverleih, der undankbarer Weise nur über eine letzte Steigung zu erreichen war, hatten wir dann insgesamt 63 km zurück gelegt. Nach Rückgabe der Räder fuhren wir mit den Autos zu unserem Hotel „am Biggesee“ (www.gasthof-zum-biggesee.de) in Eichhagen. Dort bezogen wir die Zimmer und bereiteten uns auf den Abend vor. Gegessen wurde à la Card.

Nach dem Frühstück am Sonntag verluden wir das Gepäck und fuhren Richtung Bilstein, von wo aus wir die Hohe Bracht zu Fuß bezwingen wollten. Die Steigungen im Sauerland sind etwas anspruchsvoller als in der Eifel und so floss mancher Tropfen Schweiß. Aber dank einiger Verschnaufpausen haben wir unser Ziel erreicht. Dort gab es Möglichkeit zur Einkehr. Verschiedenste Gerichte, von Waffeln über Suppe bis hin zu „Krüstchen“, wurden bestellt oder etwas abseits die Reste der eigenen Verpflegung verzehrt. Danach fühlten sich die meisten gestärkt für den Aufstieg auf den Aussichtsturm.

Den Abstieg nach Bilstein traten wir gemeinsam an. Da aber der geplante Rückweg, wie vom Turm aus erkennbar, noch zwei leichte Anstiege beinhaltete, wählte Ekky an einer Abzweigung den direkten Weg nach Bilstein, wobei Bernhard ihn nicht alleine lassen wollte. Die anderen wanderten wie geplant Richtung Burg Bilstein. Und dann kam, was der Wetterbericht zuvor für das ganze Wochenende vorausgesagt hatte - der Regen. Ein leichtes Tröpfeln verstärkte sich immer mehr, so dass Regenkleidung und Schirme für die letzte Viertelstunde des Ausflugs noch voll zum Einsatz kamen. Aber bald waren die Fahrzeuge erreicht, wo wir auch Ekky und Bernhard wieder trafen. Wir machten uns auf den Heimweg nach Brand. Unterwegs genossen wir trocken im Auto sitzend den völlig verregneten Vorbeimarsch eines ansehnlichen Schützenzuges mit mehreren Musikkapellen, wobei die Sauerländer sich ihre Feierlaune von dem Regenguss nicht nehmen ließen und uns freundlich zurück winkten.

Der absehbare Stau auf dem Kölner Ring hielt uns zwar etwas auf, doch Manfred und Matthias brachten uns wohlbehalten gegen 19.00 Uhr nach Brand zurück.

Es war wieder ein schönes Wochenende, bei dem sich das Sauerland trotz anderer Voraussage von seiner guten Wetter-Seite zeigte.

Günter Ethen

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